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Uni Zürich: Spinnen-Angst-Kurs

5. Apr.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Sept.




Auf einen Blick:

  • Kooperation: Freie fotografische Arbeit über den Spinnen-Angst-Kurs am Psychologischen Institut der Universität Zürich (UZH).

  • Stil: Dokumentarische Reportage über den Spinnen-Angst-Kurs mit Fokus auf die ungestellte Gestik und Mimik der Teilnehmenden

  • Ziel: Dokumentation der Angst bei der Konfrontation und der inneren Stärke bei der Überwindung der Angst im Umgang mit Spinnen.


Die stärksten Bilder von Menschen entstehen oft dann, wenn sie am verletzlichsten sind. Angst ist ein sehr mächtiges Gefühl und der Mut, diese zu überwinden, kostet enorm viel Energie.  Wie aus der lähmenden Angst vor Spinnen Stolz wird, in dem man sich mit der Angst konfrontiert, habe ich selbst erlebt. Das hat mich zu diesem Projekt inspiriert.

 

In meiner freien Arbeit mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich durfte ich genau diese ungespielten Momente während der Konfrontation einfangen. Ich dokumentiere sowohl den Moment der Angst und des Ekels vor der Spinne, aber auch den Moment, in dem sich die Gesichtszüge entspannen und aus purer Angst plötzlich Stolz wird.

 

Die folgenden Bilder zeigen die verschiedenen Zustände, die die Teilnehmenden während des Kurses durchlaufen. Ich hoffe, die Teilnehmenden nehmen die Bilder als Trophäe für ihren Mut und ihre Stärke.





Die Mission: Gefühle wie Angst, Ekel, Mut und Freude sichtbar machen

  • Momente der aussergewöhnlichen Gefühlslagen festhalten

  • Ein fotografischer Beweis für den eignen Mut für die Teilnehmenden erstellen

  • Die eigene Angst vor Spinnen während des Fotografierens zurückstellen




Hinter der Kamera: Empathie als wichtigstes Werkzeug

  • Ich konnte mich sehr gut in die Teilnehmenden hineinversetzen, da ich den Kurs selbst besucht habe.

  • Die Überwindung der Angst bzw. das Aufbringen von so viel Mut, die grosse Spinne mit einem Behälter einzufangen, braucht viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

  • Die wichtigsten Momente für die Teilnehmenden festzuhalten, ohne den Prozess zu stören, war auf dem engen Raum eine Herausforderung




Fazit: Mehr als nur ein Foto

  • Ich konnte den Teilnehmenden Bilder zustellen, die ihren Mut und ihre Stärke sichtbar gemacht haben.

  • Fotografie ist ein wunderbares Werkzeug, Geschichten über Angst und Mut zu erzählen

  • Menschen in genau dieser Situationen zu begleiten, war für mich sehr lernreich und faszinierend



Steht ein Projekt bevor, das du gerne fotografisch begleitet haben möchtest?

Dann melde dich und lass uns deine Geschichte erzählen!






Mini-FAQ


Was macht eine emotionale Fotoreportage aus? 

Es geht darum, die Geschichte zwischen den Augenblicken zu erzählen. Die echte Reaktion, die ganze Körpersprache samt Gestik und Mimik, vermag eine emotionale zu offenbaren, die man sonst kaum vor einer Kameralinse zeigen würde.

 

Wie geht man bei sensiblen Themen mit der Kamera vor?

Empathie und eine offene Kommunikation stehen an oberster Stelle. In diesem Fall habe ich die Teilnehmer im Vorfeld über mein Vorhaben informiert, eine Kontaktmöglichkeit geboten und meine eigenen Ängste offengelegt, um so eine Vertrauensbasis aufzubauen. Wichtig ist auch dass man respektiert, wenn jemand nicht fotografiert werden möchte. Zudem werden Bilder erst dann veröffentlicht, wenn eine klare Einwilligung vorliegt.  

 

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